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Aktuelle Veranstaltungen


„Secreta et Mysteria - Neues aus den Historischen Grundwissenschaften“

Jahrestagung des Netzwerks Historische Grundwissenschaften (23. bis 25. März 2017)

Ort:  Historisches Seminar, Universität Bonn

Weitere Informationen hier: https://www.igw.uni-bonn.de/de/aktuelles/jahrestagung-des-netzwerks-historische-grundwissenschaften

 

Frühere Veranstaltungen

Plakat_Transkulturelle_Zugaenge

Der aus einer Initiative des Bonner Mittelalterzentrums hervorgegangene Sonderforschungsbereich 1167 "Macht und Herrschaft – Vormoderne Konfigurationen in transkultureller Perspektive" veranstaltet vom 15. bis 17. Dezember 2016 seine Auftakttagung. Teil der Tagung ist auch ein öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Bernd Schneidmüller (Heidelberg) mit dem Titel "Verklärte Macht und verschränkte Herrschaft. Vom Charme vormoderner Andersartigkeit" (15.12.2016, 18 Uhr c.t., Hörsaal I des Universitätshauptgebäudes). Weiterführende Informationen zum Festvortrag und zur Tagung finden Sie auf der Website des SFB. Anmeldungen richten Sie bitte bis zum 30. November 2016 per E-Mail an die Geschäftsführerin Dr. Stefanie Dick.

  

Prof. Dr. Björn Weiler (Aberystwyth University)

Die Magna Carta im europäischen Kontext

Freitag, 7. Oktober 2016 um 16:15 Uhr, Hauptgebäude der Universität Bonn, Hörsaal IV.

England im Hochmittelalter gilt als idealtypisches Beispiel für fortschrittliche Königsherrschaft. Dass diese Fortschrittlichkeit letztlich besonders in der Beschneidung der königlichen Herrschaftsgewalt zum Ausdruck kam, symbolisiert nichts besser als die Magna Carta von 1215.
Wie kaum ein anderes Dokument steht sie für die Modernität des Mittelalters. Die Idee der politischen Mitbestimmung der Eliten war zwar weder neu noch eine lokale, englische Besonderheit, doch trotzdem setzte sie sich dort in Form der Magna Carta am eindrucksvollsten durch. Inwiefern ihr Inhalt im Kontext der europäischen Ideengeschichte des Hochmittelalters steht und welchen Einfluss die Rolle Englands in Europa auf die Entwicklung der Magna Carta nahm, sind nur zwei von vielen Aspekten, um die sich Prof. Dr. Björn Weilers Gastvortrag drehen wird.
Die Magna Carta steht am Ende des Untersuchungszeitraums des Teilprojekts „Englische Königsherrschaft im Spiegel der Tyrannenschelte (1066–1216)“ von PD Dr. Alheydis Plassmann und ihrem Mitarbeiter Dominik Büschken. Sie verbinden im Rahmen des DFG-geförderten Bonner Sonderforschungsbereichs 1167 „Macht und Herrschaft - Vormoderne Konfigurationen in transkultureller Perspektive“ die „Tyrannenschelte“ mit der Frage nach legitimer (Königs-)Herrschaft, die für den gesamten Forschungsverbund von großem Interesse ist. Herrscherkritik in der Historiographie des 12. Jahrhunderts spiegelt Ursachen des Konfliktes zwischen Johann I. und seinen Großen wider und kann so Aufschluss über den Einfluss des Diskurses über gute Herrschaft auf den Herrscher geben.

 

MARGARETE NEUHAUS M.A.

DER KERL IM KELLER: Literarische Inszenierung des Innenraumes bei Geoffrey Chaucer und Heinrich Kaufringer

Donnerstag, 16. Juni 2016 um 14:15 Uhr
Raum E (2. OG),
Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie
Regina-Pacis-Weg 5

Wie Chaucers Miller’s Tale und Kaufringers Suche nach dem glücklichen Ehepaar zeigen, können in Keller, Speicher oder Küchenschrank wahrhaft erschreckende Dinge lauern – ganz zu schweigen von dem Risiko, das man eingeht, wenn man aus dem Fenster schaut. Im Vortrag werden Ansätze aus der philosophischen Theorie des Raumes verwendet, um einen etwas anderen Zugang zum literarischen Innenraum mittelalterlicher Schwankerzählungen zu erhalten.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
 

Prof. Mary Kate Hurley (Ohio University)

Building Communities in Beowulf

Friday, 01. July 2016 at 6:00 p.m.
Department of English, American and Celtic Studies
Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie (IAAK)
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Regina-Pacis-Weg 5
1. Floor Room: 1.003 (Room B)
 

Mary Kate Hurley is an assistant professor of English at Ohio University. Her first
monograph, Time, Translation, and Community in Medieval England, examines the
formation of community across time in medieval translations. She is also working on a
project that looks at world-building texts and the construction of knowledge in Anglo-
Saxon England.
hosted by:
Jun. - Prof. Dr. Irina Dumitrescu
English Medieval Studies
IAAK Bonn University

 

Vorträge am Dies Academicus

 

In den letzten Jahren war das Bonner Mittelalterzentrum immer mit zahlreichen Vorträgen am Dies Academicus der Universität Bonn vertreten:

 

25.5.2011

  • Karina Kellermann: „Kaiser Friderich ist komen!“. Mythen von der Wiederkehr des Königs im deutschen Mittelalter
  • Irmgard Rüsenberg: „Und Gott sah, dass es gut war“. Bindung und Freiheit im ersten Schöpfungsbericht
  • Harald Wolter-von dem Knesebeck: Uta von Naumburg – eine Ikone der Skulptur des Mittelalters in Deutschland aus heutiger Sicht
  • Theo Kobusch: Die mittelalterliche Universität. Zu Entstehung und Wesen einer freiheitlichen Bildungsanstalt

7.12.2011

  • Elke Brüggen: „minne ist ein swaerez spil.“ Mittelalterliche Liebeslyrik neu gelesen
  • Peter Glasner: Sagenhafte Rheinlandschaft – zur Erfahrbarkeit von Literatur im Museum
  • Harald Wolter-von dem Knesebeck: Gott und die Welt. Die Ebstorfer Weltkarte, das größte Weltbild Europas
  • Rudolf Simek: Weltbilder in Bilderwelten im Mittelalter
  • Matthias Becher: Chlodwig I. und die Entstehung des fränkischen Großreichs

23.5.2012

  • Theo Kobusch: Descartes‘ Meditationes: Praktische Metaphysik. Der Vater des Rationalismus in der Tradition der geistigen Übungen
  • Irmgard Rüsenberg: Durchbruch zur Freiheit. Berührungen westlichen und östlichen Denkens bei Meister Eckhart und Meister Drogan
  • Rudolf Simek: Karl Simrock und die „deutsche“ Mythologie
  • Helmuth Groschwitz: Mythos: Kulturerbe – Zur Wirkungsgeschichte von Jakob Grimms „Deutsche Mythologie“

5.12.2012

  • Stefan Schustereder: Alfred – Der große König Englands
  • Theo Kölzer: Die Enkel Bernhards von Clairvaux: 800 Jahre Kloster Marienstatt (Westerwald)
  • Florian Hartmann: Das Gerücht vom toten König
  • Arnulf Krause: Die wirkliche Mittelerde. J.R.R. Tolkien und seine germanischen Quellen
  • Theo Kobusch: Wie und wozu soll man heute die Philosophie des Mittelalters studieren? Ein Streitgespräch zwischen Prof. Dr. Theo Kobusch (Bonn), Prof. Dr. Andreas Speer (Köln) und Prof. Dr. Christoph Kann (Düsseldorf)

29.5.2013

  • Karina Kellermann: Minne, Macht, Magie. Tristan und Isolde auf dem Weg von Gottfried zu Wagner
  • Theo Kölzer: Byzanz in der Politik Kaiser Heinrichs VI. (†1197)
  • Peter Glasner: Karl Simrock (1802 - 1876) als Gelehrter, Sammler und Dichter

3.12.2014

  • Prof. Dr. Peter Kern: Fortuna, Occasio, Saelde: Glücksvorstellungen in Texten und Bildzeugnissen des Mittelalters und der frühen Neuzeit
  • Prof. Dr. Theo Kobusch: Gibt es praktische Transzendentalien? Mittelalterliche Philosophie und Menschenrechtstheorie
  • Prof. Dr. Harald Wolter-von dem Knesebeck: Die unbekannte Schöne - Der Codex Gisle in Osnabrück als ein Meisterwerk norddeutscher Buchmalerei der Zeit um 1300

 

  

Gründungsmythen Europas im Mittelalters

Gemeinsam mit dem trinationalen, von den Universitäten Bonn, Paris IV Sorbonne und Florenz getragenen Graduiertenkolleg ‚Gründungsmythen Europas in Literatur, Kunst und Musik’ veranstaltete das Bonner Mittelalterzentrum am 11. und 12. November 2010 einen Kongress ‚Gründungsmythen Europas im Mittelalter’. Dessen Vorträge erschienen im Januar 2013 in einem gleichnamigen Sammelband, der von Michael Bernsen, Matthias Becher und Elke Brüggen herausgegeben wurde.

 

 

Gründungsmythen_front

Michael Bernsen/Matthias Becher/Elke Brüggen (Hrsg.)

Gründungsmythen Europas im Mittelalter
(Gründungsmythen Europas in Literatur, Musik und Kunst 6), Bonn 2013.

 

 

 

 

 

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